Blogparade "Hinter den Kulissen" Teil 2 - Bildoptimierung

19:36

Wie in Teil 1 bereits angekündigt folgt nun der zweite Beitrag zu Ramona's Blogparade "Hinter den Kulissen". Diesmal dreht sich alles um Bildoptimierung - vom Fotografieren bis zur Nachbearbeitung. Ich möchte euch zeigen, wie ich das mit meinen Bildern so mache & was man machen kann um das Beste aus den Bildern herauszuholen! Man muss kein Profi sein, um ansehnliche Bilder zu erstellen.
















Auch diesen Post teile ich euch ein bisschen auf - zuerst zeige ich euch, was man während dem Fotografieren machen kann um gute Ergebnisse zu erzielen (wie ich persönlich meine Bilder schiesse) & dann zeige ich euch, was man bei der Nachbearbeitung noch herausholen kann.


DAS FOTOGRAFIEREN

1 - Die Kamera

Zunächst mal das wichtigste und unverzichtbarste beim Fotografieren ist eine gute Kamera. Sie bietet quasi die Grundlage für gelungene Bilder. Es muss nicht unbedingt die teure Spiegelreflexkamera sein - trotzdem sollte man sich hier ein Gerät zulegen, welches qualitativ gute Ergebnisse erzielen kann. Wer sich für eine DSLR (digitale Spiegelreflexkamera) entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass er sich mit der Kamera ein bisschen außeinandersetzen muss  es hier ein bisschen Übung braucht.
Es scheint ja auch Menschen zu geben, die selbst mit dem Handy tolle Produktfotos hinbekommen - ich gehöre nicht dazu.

Ich persönlich fotografiere mit der Nikon D60 - eine relativ alte Spiegelreflexkamera (kein High-End Teil) - sie reicht momentan noch völlig aus. Übrigens fotografiere ich zu 90% im Automatikmodus und verwende nur ein Objektiv.




2 - Die Belichtung

Genauso wichtig wie eine gute Kamera ist eine gute Belichtung - ohne die geht wirklich gar nichts! Hier gibt es mehrere Möglichkeiten.
Die simpelste Möglichkeit: Tageslicht
Hier ist man allerdings absolut unflexibel & man muss dafür schon raus gehen bzw. sich einen Ort am Fenster suchen. Dann darf die Sonne nicht zu stark scheinen (niemals gegens Licht fotografieren) aber der Himmel darf auch nicht zu bedeckt sein. Meiner Meinung nach kommt man auf Dauer mit Tageslicht nicht weit & man sollte hier defintiv etwas Geld investieren.
Eine Möglichkeit die viele Blogger nutzen, sind Softboxen. Da ich allerdings keine Softboxen habe und auch keine benutze, kann ich zu diesem Thema leider nichts sagen.

Ich habe für mich die optimale Lösung in einem Aufsteckblitz gefunden (nicht zu vergleichen mit dem Blitz, der sich bereits in der Kamera befindet , das ist etwas völlig anderes, den sollte man möglichst nicht benutzen).
Diesen stecke ich einfach auf meine Kamera. Man kann den Blitz drehen & so zum Beispiel gegen eine weiße Decke blitzen - tadaaaaa die Bilder sind perfekt ausgeleuchtet & die Farben verfälschen nicht.
Man muss darauf achten, immer gegen eine weiße Fläche zu blitzen, ich blitze meist nach oben an die Decke. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Blitz keinen Platz wegnimmt & man zum Fotografieren nichts aufbauen muss.
Solche Blitze findet man bei Amazon - Kosten um die 100€


3 - Fotohintergründe und Deko

Wenn man also durch die richtige Kamera & Belichtungsmittel eine gute Basis zum Fotografieren geschaffen hat, kann man sich Gedanken um die "Bildatmosphäre" machen - also um Bildhintergrund und ggf. ein paar Dekoelemente. Man kann hier wirklich mit kleinen Details die Fotos richtig aufmotzen.

Grundsätzlich zum Hintergrund: HELL IST IMMER GUT!

Man kann hier einfach auf weißem Papier oder irgendwelchen weißen Platten (z.B. am Tisch) fotografieren. Das funktioniert super!
Um ab und zu mal ein bisschen Abwechslung reinzubringen, habe ich mir zusätzlich ein paar Fototapeten in Holzoptik (helles Holz) zugelegt. Die gibt's schon für 12€ bei Amazon.


Jenachdem was man fotografieren möchte, kann dieser Hintergrund schon ausreichen um tolle Bilder zu machen - so steht das fotografierte Element voll im Mittelpunkt.
Manchmal kann es aber auch sinnvoll sein, noch ein paar Dekoelemente ins Bild mit einzubringen.



Hier benutze ich zum Beispiel gerne:

- (Kunst)blumen
- Spiegel
- Holzelemente
- Bedruckte Karten
- Stoffe
- Bücher
- oder auch wie auf dem Foto: Beeren
- außerdem bringe ich in die Bilder auch sehr gerne meine Hände mit ein
- usw.

Man kann hier richtig kreativ sein - es kann so vieles super aussehn. Es muss zum Bildmotiv und zum Thema passen. Wichtig finde ich persönlich auch, dass alles farblich miteinander harmoniert. Außerdem sollte man es nicht übertreiben, das eigentliche Motiv (z.B. das Produkt) sollte immernoch die Hauptrolle spielen.

Natürlich kann man auch im Raum oder draußen fotografieren. Ich nutze zur Zeit z.B. gerne mal mein Badezimmer als Fotolocation.







DIE NACHBEARBEITUNG

1 - Das Programm

Auch hier gibt es sehr viele Möglichkeiten um Bilder im Nachhinein noch etwas zu optimieren.
Ich persönlich schwöre ja auf Photoshop - es gibt einfach nichts besseres.

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte oder nicht die Möglichkeit hat, an dieses Programm ranzukommen kann auf kostenlose alternativen wie zum Beispiel Gimp zurückgreifen, dieses Programm ist ähnlich wie Photoshop aufgebaut & es reicht um kleine Dinge wie z.B. Belichtung und Kontrast zu verbessern & das Bild z.B. mit Schrift zu versehen.

 
Fürs Handy empfehle ich euch Facetune! Seitdem ich sie habe möchte ich sie nicht mehr missen. Im Appstore kostet die App ein paar Euro - aber nicht viel. Mit dieser App könnt ihr am Handy Korrekturen am Bild vornehmen - von Weichzeichnen bis aufhellen - sogar kleine Hautretuschen funktionieren wunderbar und total einfach.

2 - Wie bearbeiten?

Viel bearbeite ich an meinen Bildern eigentlich gar nicht - meistens reichen Einstellungen zu Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Tiefe, Farben etc. Manchmal nehme ich auch kleine Retuschen wie z.B. das entfernen von Hautunreinheiten oder irgendwelchen Flecken vor. Für Titelbilder lege ich dann noch Text drüber oder nehme in Photoshop Pinselspitzen (sogenannte Brushes, die es in allen möglichen Formen gibt) zum verzieren.

Ich kann euch in diesem Beitrag gar nicht alles zeigen und erklären - das würde den Rahmen viel zu sehr sprengen!
Wenn ihr zu diesem Thema evtl. in nächster Zeit noch einen eigenen Beitrag sehen möchtet, lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen.


Wichtig ist auf jeden Fall, dass man das Bild im Endeffekt nochmal etwas aufhellt und den Kontrast ein bisschen erhöht. Auf den Bildern seht ihr,einen Vergleich - oben unbearbeitet unten bearbeitet.

Übrigens: ich finde es immer schöner, keine Standardschriftarten zu benutzen. Eine gute Quelle für Schriften ist zum Beispiel https://www.fontsquirrel.com/ - alle kostenlos.



So das wars nun erstmal - der Beitrag ist jetzt auch wirklich lang genug geworden. Ich hoffe, es waren ein paar wissenswerte Infos für euch dabei!





Schaut doch auch mal bei den anderen Teilnehmern der Blogparade vorbei:


Montag, 21.03.2016
Ramona von Ramona´s Beautyblog - "Mein Equipment"
Sandra von Wish Dream Star - "Mein Equipment, mein "Arbeitsbereich" wo alles entsteht

Dienstag, 22.03.2016
Jessie von Lady Musja - "Mein Blogschrank/bereich"
Lisa von Draufgeklatscht - "Wie meine Beiträge entstehen / Blogalltag"

Mittwoch, 23.03.2016
Ramona von Ramona´s Beautyblog - "Mein Bloggerbereich - wo und wie meine Bilder entstehen"

Donnerstag, 24.03.2016
Colli von ToBeYoutiful - "So schieße und bearbeite ich meine Fotos"
Lisa von Draufgeklatscht - "Bildoptimierung - hole das Beste aus deinen Fotos heraus"

Freitag, 25.03.2016
Jessie von Lady Musja - "Mein Equipment / So entstehen meine Fotos"
Melanie von Beautype - "Hier entstehen meine Fotos"
Katja von Schminktussis Welt - "Wie ich meine Blogfotos bearbeite"

Samstag, 26.03.2016
Kathrin von Lacknerds - "Hinter den Kulissen bei Lacknerds: Meine Sammlung, mein Fotoplatz"
Saskia von Beauty and Blonde - hinter den Kulissen - so entstehen meine Fotos

Sonntag, 27.03.2016
Ramona von Ramona´s Beautyblog - "So bearbeite ich meine Blogfotos"
Bianka von Pastellmädchen - "How i edit my pictures in photoshop"


Wenn ihr noch irgendetwas wissen möchtet, oder ein Thema genauer in einem eigenen Beitrag haben möchtet, lasst es mich in den Kommentaren wissen! :)

Welches Programm benutzt ihr, um eure Bilder zu bearbeiten? 





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9 Kommentare

  1. Da ich in Sachen Bildbearbeitung ein totaler Noob bin (:P) würde mich ein separater Beitrag dazu total interessieren!

    Wünsche dir ein hoffentlich sonniges verlängertes WE und schöne Ostern :)

    Liebe Grüße
    Ramona

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  2. Das ist wirklich ein super interessanter und informativer Beittag :) Gefällt mir ;)

    Liebe Grüße, Anna
    von http://whereanna.com/

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  3. so ein schöner Beitrag der noch dazu so hilfreich ist - klasse!<3

    ich wünsche dir ein wahnsinnig tolles Osterfest,

    xx Laura ♥︎

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  4. Ich bearbeite meine Fotos nie weil ich noch keine Ahnung habe, werde mich auch mal damit beschäfitgen.
    Toller Post :)

    Liebe Grüße

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  5. Hallo!
    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich werde um einen Photoshop Kurs einfach nicht herum kommen... ;-P . Bisher mache ich mit den Fotos eigentlich nix besonders... ich Helle sie manchmal leicht auf, wenn sie zu dunkel werden. Zuschneiden und Größe komprimieren... Fertig.
    Ich würde liebend gerne mal ein Step-by-Step Beispiel haben... Einfach um mal einen Anfang zu haben, denn so ein Programm wie Photoshop schüchertert mich mit seinen Möglichkeiten einfach ein. Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll...
    Vielen Dank für deine tolle Übersicht!
    Viele liebe Grüße,
    Liz MiniMe

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  6. Wow! Toller Bericht! Wieder was dazu gelernt! Liebe Grüße
    Melli

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  7. Oh ein sehr toller Beitrag.
    Ich nutze für meine Bilder immer Photoshop Lightroom und bin damit total zufrieden. Mir fehlt zwar die Möglichkeit, Ebenen zu überlagern und Texte einzufügen, wie bei Photoshop, aber auch da werde ich mir auf Dauer noch etwas einfallen lassen.

    Ein ausführlicher Post in Sachen Bildbearbeitung würde mich sehr interessieren.

    LG Astrid

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  8. Ach ja hatte ich fast vergessen: die Nutzung des Aufsteckblitzes ist vllt. eine super Idee und schon wieder so simpel, dass ich Depp natürlich gar nicht drauf gekommen bin. :)

    Astrid

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  9. Vielen Dank für die Einblicke in deine Biloptimierung. Ich habe ein paar Learnings für meine Projekte darauf mitnehmen können :) LG. svenja

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